ManuelaDrewen.de https://manueladrewen.de Yoga für Frauen die genug funktioniert haben Wed, 27 May 2026 12:48:15 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9 https://manueladrewen.de/wp-content/uploads/2024/11/cropped-Logo-Manueladrewen.de_-32x32.png ManuelaDrewen.de https://manueladrewen.de 32 32 kostenloses Neuroyoga Quiz https://manueladrewen.de/shop/kostenloses-neuroyoga-quiz/ Tue, 26 May 2026 15:54:40 +0000 https://manueladrewen.de/?p=1897 Dein Körper weiß oft früher als dein Kopf, was ihm guttut.
Dieses kurze Quiz hilft dir, zu verstehen, welcher NeuroYoga-Impuls dein Nervensystem jetzt unterstützt – sanft, alltagstauglich und ohne Druck.

→ Dauer: ca. 2–3 Minuten
→ Ergebnis: persönlich & individuell
→ Bonus: eine kleine Übung für deinen Alltag (per E-Mail)


🌿 Was dich erwartet

  • ein ruhiges Quiz mit ehrlichen Fragen
  • mehr Klarheit über dein aktuelles Nervensystem-Muster
  • kein Test, kein Richtig/Falsch
  • dein Ergebnis bekommst du persönlich per E-Mail
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Das bessere Glas: 25 Drinks die deinem Körper wirklich guttun https://manueladrewen.de/shop/das-bessere-glas-25-drinks-die-deinem-koerper-wirklich-guttun/ Fri, 22 May 2026 16:50:23 +0000 https://manueladrewen.de/?p=1761
Das bessere Glas – 25 Drinks mit Wirkung
Manuela Drewen · NeuroYoga

Das
bessere
Glas

25 Drinks mit Wirkung · für jeden Moment

Nicht weniger trinken. Einfach das Richtige. Jedes Rezept hat eine Funktion – für deinen Körper, dein Nervensystem, deinen Moment.

Was du trinkst,
fühlt dein Körper.

Wir trinken täglich – aber selten mit Intention. Ein Kaffee auf nüchternen Magen, ein Glas Wein als Feierabend-Ritual, Wasser weil man irgendwo gelesen hat, dass man mehr trinken soll.

Was wäre, wenn dein Glas mehr könnte? Beruhigen. Fokussieren. Entzünden hemmen. Schlafen vorbereiten.

Diese 25 Rezepte sind keine Diät, kein Verzicht. Sie sind eine Einladung – zurück zum Körpergespür.

„Nicht weniger trinken.
Einfach das Richtige –
im richtigen Moment."

25 Rezepte.
Jedes mit Wirkung.

Das eBook enthält Drinks für jeden Körperzustand – von belebend bis schlaffördernd, von entzündungshemmend bis immunstärkend. Alle Zutaten sind in jedem Supermarkt erhältlich. Keine Spezialkenntnisse nötig.

Beruhigend Belebend Fokussierend Schlaffördernd Entzündungshemmend Probiotisch Immunstärkend Reinigend Antioxidativ Entspannend Kräftigend Wärmend Kühlend Erfrischend Adaptogen Vitalisierend

Einige der 25 Rezepte

Beruhigend
Zitronenmelissen­tonic
Entzündungshemmend
Rosen­hibiskus Spritz
Belebend
Ingwer­kurkuma Shot
Entspannend
Lavendel­gurkenwasser
Fokussierend
Matcha Mandelmilch Latte
Schlaffördernd
Abendkakao
Entzündungshemmend
Goldene Milch
Probiotisch
Beeren­kombucha Sangria
Vitalisierend
Mango Maracuja Cooler
Immunstärkend
Ingwer­zitrone Immun-Shot
Antioxidativ
Blaubeeren­lavendel Smoothie
Kräftigend
Adaptogen­beeren Smoothie
Wärmend
Rosen­kardamom Milch
Reinigend
Rote-Bete Apfelsaft
+ 11 weitere
… und noch mehr

Was es dir gibt

  • 01

    Klarheit statt Zutatenlisten

    Jedes Rezept hat eine klare Wirkung. Du weißt sofort, welches Glas du gerade brauchst.

  • 02

    Einfach umzusetzen

    Alle Zutaten gibt es im Supermarkt. Kein Aufwand, kein Equipment.

  • 03

    Nervensystem-bewusst

    Die Auswahl der Zutaten folgt einem neuroyogischen Blick – was tut dem Körper gut, nicht nur dem Gaumen.

  • 04

    Sofort verfügbar

    Download als PDF, direkt auf dein Gerät – keine Wartezeit.

  • 05

    Für jeden Alltag

    Morgens, mittags, abends, vor dem Schlafen – für jeden Moment gibt es das passende Glas.

  • 06

    Mehr als Ernährung

    Eine tägliche Praxis, in deinen Körper hineinzuspüren. Ganz ohne Aufwand.

Dieses eBook ist für dich,
wenn …

  • du merkst, dass Kaffee und Wein die einzigen Rituale sind, die du dir gönnst.
  • du abends nicht runterkommst – und morgens noch nicht richtig wach bist.
  • du etwas für dein Nervensystem tun möchtest, ohne Aufwand.
  • du trinkst, aber selten bewusst – und das ändern willst.
  • du kleine, konkrete Dinge suchst, die sich gut anfühlen.
  • du Lust hast, deinen Körper wieder besser zu kennen.

Heimkommen.
Glas für Glas.

Ich glaube nicht an Perfektionismus in der Ernährung. Ich glaube an kleine Momente, in denen du spürst: Das tut mir gut. Dieses eBook ist eine Sammlung solcher Momente – 25 davon, damit du anfangen kannst. Heute.

— Manuela

Das bessere Glas

25 Drinks mit Wirkung · sofort als PDF

Das bessere Glas – eBook
€17
Einmalig · Sofort-Download · PDF

25 Rezepte mit Wirkungsangabe · Zutaten aus dem Supermarkt · Für jeden Körperzustand

Sicherer Kauf · Sofortiger Zugang per E-Mail

© Manuela Drewen · NeuroYoga · manueladrewen.de

Impressum · Datenschutz · AGB

Ich trinke eigentlich gerne ein Glas Wein am Abend. Aber ich merke, dass ich danach schlechter schlafe, morgens träger bin und mich seltsam leer fühle.

Das bessere Glas ist kein Dogma. Es ist ein Angebot.

Was steckt in deinem Glas?

Wir trinken täglich. Kaffee, Wasser, Tee, abends vielleicht Wein. Aber die wenigsten fragen sich: Was macht das gerade mit mir? Mit meinem Nervensystem? Mit meinem Schlaf? Mit meiner Energie?

Dabei ist Trinken einer der direktesten Wege in den Körper. Was du trinkst, wird in Minuten aufgenommen. Es beeinflusst Hormone, Schlafqualität und Stimmung — schneller als fast alles andere.

25 Drinks — ein Buch das anders ist

In „Das bessere Glas“ findest du 25 Rezepte die ich selbst gerne trinke, denn industrielle Softdrinks, wohlmöglich noch mit Süßstoffen sind keine Alternative und auch Fruchtsäfte nicht. Die Rezepte enthalten nicht zig Zutaten, die Du dann alle Kaufen musst. Keine komplizierten Zubereitungen. Keine Diät.

Stattdessen:

  • Drinks die wirklich entspannen — nicht betäuben
  • Shots die Energie geben — ohne Absturz
  • Abendrituale die deinen Schlaf verbessern
  • Sommergetränke die erfrischen und nähren
  • Warme Drinks für kalte Abende

Jedes Rezept hat einen Grund. Ich erkläre dir bei jedem Drink warum genau diese Zutaten zusammenwirken — damit Trinken wieder bedeutet: Ich kümmere mich.

Für wen ist dieses Buch?

Für alle die abends gerne etwas Besonderes trinken — und dabei gut schlafen, klarer denken und sich wohler fühlen wollen.

Egal, ob du nie Alkohol trinkst, weniger trinken möchtest oder einfach mehr Auswahl haben willst.

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NeuroYoga für den Vagusnerv: Stabilität & Leichtigkeit – 10 Minuten Nervensystem-Reset https://manueladrewen.de/blog/neuroyoga-fuer-den-vagusnerv-stabilitaet-leichtigkeit-10-minuten-nervensystem-reset/ Tue, 10 Feb 2026 15:13:21 +0000 https://manueladrewen.de/?p=1698

Für Tage, an denen du funktionierst – aber innerlich zu laut bist. Ruhig, präzise, alltagstauglich.

Manchmal fühlt es sich an, als würde dein Inneres gleichzeitig festhalten und wegrutschen: Du willst Stabilität – aber sobald du sie aufbaust, wird alles eng. Und wenn du Leichtigkeit suchst, fehlt plötzlich Halt.

NeuroYoga arbeitet genau in dieser Zwischenzone: nicht „mehr machen“, sondern das Nervensystem so führen, dass Sicherheit spürbar wird – und dadurch Raum entsteht.

Worum es heute geht: Stabilität (Sicherheit, Halt, Orientierung) + Leichtigkeit (Atemfluss, Beweglichkeit, innere Weite) – als zwei Seiten derselben Regulation.

Wenn du gerade stark gestresst bist, sehr erschöpft oder traumabezogene Symptome hast: übe sanft, kürzer, und hol dir Unterstützung, wenn du sie brauchst.

Warum Stabilität & Leichtigkeit deinen Vagusnerv unterstützen

Der Vagusnerv ist kein „Knopf“, den man drückt – er ist Teil eines intelligenten Systems, das ständig bewertet: Bin ich sicher? Kann ich mich öffnen?

  • Stabilität gibt deinem System klare Grenzen: Druck, Kontaktflächen, Orientierung im Körper.
  • Leichtigkeit signalisiert: Es ist genug Sicherheit da, um den Atem fließen zu lassen und Spannung abzugeben.
  • Beides zusammen wirkt wie ein innerer Satz: „Ich bin gehalten – und ich darf weich werden.“

10 Minuten NeuroYoga-Praxis: „Halt & Weite“

Du brauchst: eine Wand oder einen Stuhl, optional Decke/Kissen. Wenn du möchtest: stelle einen Timer auf 10 Minuten.

Minute 0–2: Ankommen über Kontakt

Setz dich aufrecht (Stuhl oder Boden). Spür deine Sitzbeinhöcker. Dann leg eine Hand auf den Brustkorb und eine auf den Unterbauch.

  • Atme 4 Sekunden ein.
  • Atme 6–8 Sekunden aus (sanft verlängert, ohne zu pressen).
  • Frag dich: Wo ist jetzt gerade „Boden“ in mir?

Minute 2–5: Stabilität aufbauen (ohne Härte)

Stell beide Füße fest auf. Drück die Fußsohlen für 3 Atemzüge leicht in den Boden – nur 20–30% Kraft.

Dann löse den Druck wieder vollständig. Wiederhole 2–3 Mal.

Das ist ein einfaches Nervensystem-Signal: „Ich kann aktiv werden – und ich kann wieder loslassen.“

Minute 5–8: Leichtigkeit einladen (Atem + seitliche Weite)

Heb beim Einatmen einen Arm über die Seite. Beim Ausatmen beug dich minimal zur anderen Seite – nur so weit, dass der Atem weich bleibt.

  • 3 Atemzüge pro Seite.
  • Beim Ausatmen stell dir vor, dass die Rippen wie Gardinen weicher fallen.

Wenn „Leichtigkeit“ heute nicht auftaucht: perfekt. Dann übst du gerade Stabilität. Auch das ist Regulation.

Minute 8–10: Integration – der leise Wendepunkt

Lege beide Hände wieder auf den Körper. Schließ (wenn möglich) die Augen. Frag dich:

  • Was ist 1% ruhiger?
  • Was fühlt sich 1% sicherer an?

Manchmal ist das Ergebnis nicht „Entspannung“, sondern mehr Präsenz. Und das ist der Anfang.

Wenn du oft „zu viel“ bist (oder zu leer): Das ist kein Charakterfehler

Ich sehe das so häufig: leistungsstarke Frauen, die alles tragen – aber innerlich ständig zwischen Anspannung und Erschöpfung pendeln. Nicht, weil sie „falsch“ sind, sondern weil ihr Nervensystem zu lange allein regulieren musste.

NeuroYoga ist für mich genau dafür da: dir wieder ein inneres Zuhause zu bauen, das nicht vom Außen abhängt.

Willst du das nicht nur einmal lesen – sondern wirklich üben?

Im Care Club bekommst du regelmäßig geführte NeuroYoga-Stunden, alltagstaugliche Übungen und eine Community, in der du nicht erklären musst, warum du „so empfindsam“ bist.

Trag dich hier ein – ich schicke dir die „Halt & Weite“-Mini-Routine als Erinnerung und Infos zum Care Club.

Hinweis: Dein ActiveCampaign-Embed war im Chatverlauf abgeschnitten. Bitte füge hier deinen kompletten Form-Embed ein (Form + Script).

FAQ: NeuroYoga, Vagusnerv & Regulation

Wie schnell wirkt diese 10-Minuten-Praxis?

Manchmal sofort spürbar (ruhigerer Atem, mehr Boden). Manchmal subtil: weniger Reizbarkeit, klarerer Kopf. Entscheidend ist die Wiederholung – wie beim Zähneputzen fürs Nervensystem.

Was, wenn ich beim Üben unruhiger werde?

Dann war die Dosis zu hoch. Kürze: nur Minute 0–2 (Kontakt + Ausatmen verlängern). Oder übe mit offenen Augen, am Stuhl, mit mehr Orientierung im Raum.

Ist das auch gut bei Schlafproblemen?

Ja – vor allem der verlängerte Ausatem plus die klare Körperorientierung. Abends empfehle ich: kleiner, langsamer, weniger Dehnung, mehr „Halt“.

Was unterscheidet NeuroYoga von „normalem“ Yoga?

NeuroYoga priorisiert Regulation vor Form. Du passt die Praxis dem Nervensystem an (Tempo, Intensität, Reize), nicht umgekehrt.

Dein Mini-Impuls für heute

Wenn du nur eine Sache mitnimmst: Stabilität ist nicht hart – sie ist zuverlässig. Und Leichtigkeit ist nicht „egal“ – sie ist das Zeichen, dass du dich wieder ein Stück sicher fühlst.

Wenn du willst, schreib dir einen Satz auf einen Zettel: „Ich bin gehalten. Ich darf weich werden.“ Und leg ihn dahin, wo du ihn wirklich siehst.

— Manuela Drewen · NeuroYoga · Online & in Hannover

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Polyvagal-Theorie & NeuroYoga: So regulierst du dein Nervensystem (sanft & wirksam) https://manueladrewen.de/blog/polyvagal-theorie-neuroyoga-so-regulierst-du-dein-nervensystem-sanft-wirksam/ Mon, 09 Feb 2026 20:58:05 +0000 https://manueladrewen.de/?p=1680

 


NeuroYoga • Polyvagal • Nervensystem

 Warum „Sicherheit“ nicht im Kopf beginnt – sondern im Körper

Vielleicht kennst du das: Du willst runterkommen – aber dein System macht nicht mit.
Du atmest „bewusst“, du legst dich hin, du machst Yoga… und trotzdem bleibt da dieses innere Alarmgefühl.
Die Polyvagal-Theorie liefert dafür einen entscheidenden Schlüssel – und NeuroYoga übersetzt ihn in Praxis, die alltagstauglich ist.

Mini-Truth: Dein Nervensystem lässt sich nicht überreden. Es lässt sich begleiten.
Nicht durch Druck, sondern durch Dosis, Rhythmus und echte Signale von Sicherheit.

Die Polyvagal-Theorie – kurz & verständlich

Die Polyvagal-Theorie (Stephen Porges) beschreibt, wie dein autonomes Nervensystem ständig bewertet:
Bin ich sicher? Diese Bewertung passiert oft schneller, als du denken kannst – über Körpersignale, Stimme, Mimik, Atemraum, Haltung, Tempo.

1) Ventraler Vagus: Verbindung & Sicherheit

Wenn dieser Zustand aktiv ist, können wir atmen, verdauen, fühlen, denken – und uns verbunden erleben.
Nicht „perfekt ruhig“, sondern reguliert.

2) Sympathikus: Mobilisierung & Alarm

Herz schneller, Muskeln bereit, Fokus eng. Das ist nicht „schlecht“ – es ist Schutz.
Problematisch wird es, wenn wir dort dauerhaft stecken bleiben (Anspannung, Grübeln, Reizbarkeit).

3) Dorsaler Vagus: Rückzug & Abschalten

Wenn Überforderung zu groß wird, kann das System in Rückzug gehen: Erschöpfung, Leere, „wie weg“, schwerer Körper.
Auch das ist Schutz – nur eben eine andere Strategie.

Der wichtige Satz: Es ist ein System, kein Charakter

Du bist nicht „zu sensibel“ oder „zu schwach“. Du hast ein Nervensystem, das gelernt hat, wie es überlebt.
NeuroYoga arbeitet genau damit: nicht gegen dich, sondern mit dir.

Was NeuroYoga anders macht (und warum es wirkt)

Viele Yoga-Formate starten mit „entspann dich“. NeuroYoga startet mit:
„Wie können wir Sicherheit so aufbauen, dass Entspannung überhaupt möglich wird?“

NeuroYoga = Sicherheit durch Dosis

  • Orientierung statt „Augen zu und durch“ (du darfst schauen, dich im Raum verorten)
  • Vorhersagbarkeit statt Überraschung (klare Struktur, Wiederholbarkeit)
  • Rhythmus statt Kontrolle (kleine Wellen: aktivieren → entladen → integrieren)
  • Atemraum statt Atemdruck (keine Leistung, sondern Weite)
  • Co-Regulation statt Alleingang (Stimme, Tempo, Sprache als Nervensystem-Signal)

Die 3-Minuten-NeuroYoga-Übung bei innerer Anspannung

Hinweis: Bitte schmerzfrei üben. Wenn du akute Beschwerden hast, passe an oder lass es weg.

1) Orientierung (30 Sekunden)

Setz dich hin. Augen offen. Dreh den Kopf langsam und lass den Blick weich durch den Raum wandern.
Such dir 3 neutrale Dinge (eine Ecke, eine Pflanze, ein Fenster). Sag innerlich: „Hier bin ich.“

2) Ausatmen verlängern (90 Sekunden)

Atme ein, wie es passt. Und dann: Ausatmen ein kleines bisschen länger als einatmen.
Nicht maximal – nur so, dass dein Körper „ja“ sagt. (Zum Beispiel 4 ein / 6 aus.)

3) Summen (60 Sekunden)

Atme ein. Beim Ausatmen summe leise „mmm“. Spür die Vibration im Brustkorb / Gesicht.
Wenn Summen nicht passt: sanft „ffff“ ausatmen (wie warme Luft).

Nachspüren: Eine Hand an Brustkorb oder Bauch. Frag dich: „Ist es 1% weicher?“ Genau das zählt.

Wenn Ruhe dich triggert: Das ist nicht falsch – das ist Information

Manche Menschen fühlen sich in stillen Übungen erst recht unruhig oder sogar unsicher.
Dann ist nicht „Entspannung das Ziel“, sondern die richtige Zwischentreppe.

  • Augen offen, kurze Sequenzen, klare Ansagen
  • Bewegung vor Stille (Flow → Release → erst dann Yin/Nidra)
  • Weniger Haltezeit, mehr kleine Wellen
 

Care Club: NeuroYoga als wöchentliche Praxis (mit Aufzeichnungen)

Wenn du nicht nur „wissen“, sondern wirklich neu verkörpern möchtest: Im Care Club bekommst du klare, wiederholbare NeuroYoga-Klassen – und jede Woche eine neue Aufzeichnung.
Du übst live, wenn es passt. Und du bleibst dran, wenn dein Alltag laut wird.

Preise

  • Care Club 29 € / Monat: 1× pro Woche live + Wochen-Aufzeichnung deiner Klasse
  • Care Club Flat 59 € / Monat: alle Live-Kurse + alle Aufzeichnungen (Bibliothek wächst wöchentlich)

Tipp: Wenn du oft Termine verpasst, ist die Flat (59€) meist die stressärmste Lösung – weil du flexibel mit den Videos arbeiten kannst.

 

FAQ

Was ist die Polyvagal-Theorie in einfachen Worten?

Sie beschreibt, wie dein Nervensystem zwischen Verbindung/Sicherheit (ventral), Mobilisierung (sympathisch) und Rückzug (dorsal) wechselt –
abhängig davon, was dein Körper als sicher oder bedrohlich bewertet.

Wie passt NeuroYoga dazu?

NeuroYoga nutzt Orientierung, Rhythmus, Atemraum, sanfte Bewegung und klare Sprache, um Sicherheit aufzubauen.
Daraus entsteht Regulation – nicht als Leistung, sondern als Prozess.

Welche Übung hilft sofort bei Anspannung?

Orientierung + verlängertes Ausatmen + Summen (siehe oben). Kleine Dosis, große Wirkung – wenn du sie regelmäßig wiederholst.

Was, wenn ich mich in Ruheübungen unwohl fühle?

Dann brauchst du eine Zwischenstufe: Augen offen, kürzer, strukturierter, bewegter. Sicherheit kommt in Schritten – und das ist okay.

 

Kostenlose Impulse: Care Club Newsletter

Wenn du möchtest, begleite ich dich auch zwischen den Klassen:
kurze Übungen, Nervensystem-Wissen ohne Bla-bla und kleine Routinen, die wirklich in den Alltag passen.








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Schön, dass Du dabei bist! Ab jetzt bekommst Du regelmäßig kleine Impulse für mehr Ruhe, Energie & Selbstfürsorge direkt in Dein Postfach.
Herzlich, Manuela

 
 
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Der Vagusnerv – Dein Schlüssel zu Ruhe, Sicherheit und innerer Balance https://manueladrewen.de/blog/der-vagusnerv-dein-schluessel-zu-ruhe-sicherheit-und-innerer-balance/ Sat, 10 Jan 2026 16:08:29 +0000 https://manueladrewen.de/?p=1627

Der Vagusnerv – dein Schlüssel zu Ruhe, Sicherheit und innerer Balance

Der Vagusnerv ist in den letzten Jahren zu Recht in den Fokus gerückt – in der Stressforschung, der Traumaarbeit, der Psychotherapie und im Yoga.
Und doch wird er oft vereinfacht dargestellt: „Aktiviere deinen Vagusnerv und alles wird gut.“
So einfach ist es nicht. Aber: Er ist einer der wichtigsten Zugänge zu echter Regulation.

In meiner Arbeit mit NeuroYoga erlebe ich täglich, wie kraftvoll dieser Nerv wirkt – wenn wir ihn verstehen und respektieren.


Was ist der Vagusnerv überhaupt?

Der Vagusnerv ist der 10. Hirnnerv und der längste Nerv des parasympathischen Nervensystems.
Er verbindet dein Gehirn mit fast allen wichtigen Organen:

  • Herz

  • Lunge

  • Magen & Darm

  • Leber

  • Milz

  • Kehlkopf & Rachen

Sein Name kommt vom Lateinischen vagari – „umherschweifen“. Und genau das tut er:
Er durchzieht deinen Körper wie ein inneres Kommunikationsnetz.

👉 Rund 80 % der Informationen laufen vom Körper zum Gehirn, nicht umgekehrt.
Dein Nervensystem „liest“ also permanent deinen inneren Zustand.


Warum der Vagusnerv so entscheidend ist

Der Vagusnerv ist der Hauptnerv für:

  • Entspannung

  • Verdauung

  • Regeneration

  • emotionale Sicherheit

  • soziale Verbindung

Wenn er gut funktioniert, spürst du:

  • innere Ruhe

  • einen gleichmäßigen Atem

  • ein stabiles Herz

  • klare Gedanken

  • emotionale Belastbarkeit

Wenn er unterfordert oder chronisch gehemmt ist, zeigt sich das oft als:

  • innere Unruhe oder Erschöpfung

  • Angst, Grübeln, Schlafprobleme

  • Verdauungsbeschwerden

  • emotionale Überreaktionen

  • das Gefühl, „nie richtig runterzukommen“


Der Vagusnerv & das Nervensystem: mehr als nur Entspannung

Ein häufiger Irrtum:
👉 Der Vagusnerv bedeutet immer Entspannung.

Tatsächlich gibt es verschiedene Vagus-Zustände.
In der modernen Polyvagal-Theorie wird unterschieden zwischen:

  • ventralem Vagus → Sicherheit, Verbindung, Präsenz

  • dorsalem Vagus → Rückzug, Erstarrung, Erschöpfung

Das heißt:

Nicht jede Ruhe ist gesund.
Und nicht jede Aktivierung ist Stress.

NeuroYoga arbeitet deshalb nicht mit „Beruhigung um jeden Preis“, sondern mit feiner Regulation.


Warum Yoga den Vagusnerv direkt anspricht

Yoga wirkt nicht nur auf Muskeln oder Faszien – sondern direkt auf dein Nervensystem.

Besonders vagusfreundlich sind:

  • langsame, bewusste Bewegungen

  • Atemverlängerung (vor allem die Ausatmung)

  • weiche Dehnreize ohne Leistungsdruck

  • achtsame Körperwahrnehmung

  • eine klare, sichere innere Ausrichtung

Im NeuroYoga nutzen wir diese Elemente gezielt, um dem Nervensystem Sicherheit statt Überforderung zu vermitteln.


Typische Mythen rund um den Vagusnerv

❌ „Mehr Atemtechnik hilft immer.“
→ Zu intensive Atemübungen können ein überreiztes Nervensystem verschlimmern.

❌ „Kälte aktiviert den Vagusnerv bei allen.“
→ Kälte kann regulierend sein – oder retraumatisierend.

❌ „Man muss nur entspannen.“
→ Ein dysreguliertes Nervensystem braucht oft zuerst Orientierung und Stabilität, nicht Entspannung.


Vagusnerv regulieren – aber richtig

Eine nachhaltige Vagus-Regulation braucht:

  1. Langsamkeit

  2. Wiederholung

  3. Körpersignale ernst nehmen

  4. keinen Druck, kein Ziel

Im NeuroYoga arbeiten wir deshalb mit:

  • sanften Yin-Positionen

  • neurobiologisch fundierten Übergängen

  • inneren Bildern & Orientierung

  • Atem, der folgt – nicht dominiert

So entsteht Regulation von innen heraus.


Für wen ist vagusorientiertes Yoga besonders wertvoll?

  • bei Stress & Erschöpfung

  • bei Angst & innerer Unruhe

  • bei Schlafproblemen

  • nach emotional belastenden Phasen

  • bei Hochsensibilität

  • bei dem Gefühl, „ständig im Alarmmodus“ zu sein

Und auch präventiv – als Nervensystem-Pflege.


NeuroYoga: mehr als ein Trend

Der Vagusnerv ist kein Wellness-Thema.
Er ist ein zentrales biologisches Sicherheitsorgan.

NeuroYoga verbindet:

  • moderne Neurobiologie

  • klassische Yogatradition

  • tiefe Körperintelligenz

Damit Yoga wieder das wird, was es ursprünglich war:

ein Weg zurück in Verbindung – mit dir selbst.


 

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Verlängerte Ausatmung https://manueladrewen.de/blog/verlaengerte-ausatmen/ Mon, 05 Jan 2026 11:21:13 +0000 https://manueladrewen.de/?p=1609

Ziel: Atem als direkter Zugang zu Ruhe und Fokus.

Wenn du gerade unruhig bist: Das ist kein Fehler, das ist Schutz. Wir arbeiten freundlich damit.

Du musst nicht perfekt atmen. Schon ein bisschen langsamer und weicher kann viel verändern.

Wenn du merkst, du hältst irgendwo fest: stell dir vor, du gibst genau dort 10% ab.

So machst du es:

Richte dich so ein, dass du dich sicher und bequem fühlst. Wenn du ein Kissen brauchst: nimm es.

Eine Hand auf Bauch oder Herz. Sitz bequem. Du darfst die Augen offen lassen, wenn das beruhigender ist.

Atme im Rhythmus 4-4-4-4. Weniger Luft – mehr Ruhe. Du darfst die Augen offen lassen, wenn das beruhigender ist.

Lass den Atem frei. Spür, was ruhiger geworden ist. Du darfst die Augen offen lassen, wenn das beruhigender ist.

Bleib dann für ein paar Atemzüge still. Zähl innerlich 6 lange Ausatmungen – ohne dich zu stressen.

Löse langsam auf. Beweg dich wie in Zeitlupe und spür direkt danach kurz nach.

Und dann: ein kleines inneres Nicken. Genug für heute.

Wichtig:

Bei Schwindel: Tempo rausnehmen, Pause machen.

Du kannst diese Übung auch zwischendurch im Alltag nutzen – 5 Minuten reichen oft schon.

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Workbook Neuroyoga https://manueladrewen.de/shop/workbook-neuroyoga/ Mon, 22 Dec 2025 15:33:04 +0000 https://manueladrewen.de/?p=1577

Wenn du gerade viel trägst, viel denkst, viel „funktionierst“ – dann ist Entspannung oft nicht einfach eine Entscheidung. Manchmal ist es sogar frustrierend: Du willst runterkommen, aber dein Körper bleibt innerlich auf Alarm. 

Für wen dieses eBook ist

Dieses eBook ist für dich, wenn du…

  • häufig innerlich angespannt bist, auch wenn „eigentlich alles okay“ ist

  • abends nicht gut abschalten kannst oder nachts viel grübelst

  • dich schnell überfordert fühlst und dich nach Erdung sehnst

  • Yoga liebst, aber keine Lust auf Leistungsdruck hast

  • verstehen willst, was in deinem Nervensystem bei Stress wirklich passiert

  • kurze, realistische Übungen brauchst, die in deinen Alltag passen

Und es ist nicht für dich, wenn du…

  • schnelle Powerflows oder sportliche Höchstleistung suchst

  • „höher, weiter, flexibler“ als Ziel brauchst

  • nur Informationen willst, aber keine Praxis

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Heute Yinyoga Full Body Melt https://manueladrewen.de/aktuelles/heute-yinyoga-full-body-melt/ Sat, 20 Dec 2025 11:11:19 +0000 https://manueladrewen.de/?p=1559

Yinyoga von Kopf bis Fuß entspannt. Wir werden heute den ganzen Körper von oben bis unten entspannen und das Nervensystem.

Eine Einheit, die dich von Kopf bis Fuß weich werden lässt:
Wir öffnen den Atemraum, lösen Spannung in Nacken & Schultern, lassen den Bauch sinken, entspannen Hüften, Beine und Füße – Schritt für Schritt, ohne Druck, ohne Leistung.

NeuroYoga bedeutet für mich: Wir arbeiten nicht gegen den Körper, sondern mit ihm.
Mit Ruhe, Wiederholung, sicheren Reizen – so, dass dein System wirklich runterfahren kann.

Wenn du spürst: „Ich bin erschöpft, aber ich kann nicht abschalten“ – dann ist das heute für dich.

👉 Dein Probetermin (über Newsletter-Anmeldung):
https://manueladrewen.activehosted.com/f/1

#yinyoga #yinyogadeutsch #yinyogapraxis #deeprest #bodymelt #faszienyoga #releaseandrelax #entspannung #stressabbau #loslassen

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NeuroYoga – Entspannung von Kopf bis Fuß https://manueladrewen.de/blog/neuroyoga-entspannung-von-kopf-bis-fuss/ Sat, 20 Dec 2025 10:37:48 +0000 https://manueladrewen.de/?p=1544

Wie Yoga dein Nervensystem beruhigt und echte Ruhe ermöglicht.

Wie Yoga dein Nervensystem beruhigt und echte Ruhe ermöglicht

Was ist Neuroyoga?

NeuroYoga verbindet Erkenntnisse aus der Neurobiologie
mit Yoga, Atemarbeit und achtsamer Körperwahrnehmung.

Im Mittelpunkt steht nicht die Dehnung oder die äußere Form einer Haltung,
sondern die Frage:

Fühlt sich mein Nervensystem gerade sicher an?

NeuroYoga arbeitet unter anderem mit:

     

      • langsamen, haltenden Positionen (Yin Yoga)

      • bewusster, regulierender Atmung

      • kleinen, kontrollierbaren Bewegungen

      • viel Zeit und Pausen für Integration

    Warum Entspannung im Nervensystem entsteht – nicht im Denken

    Das Ziel ist nicht Aktivierung, sondern tiefe Entspannung von Kopf bis Fuß.

    Warum Entspannung im Nervensystem entsteht – nicht im Denken

    Viele Menschen versuchen, sich zu entspannen,
    indem sie sich sagen: „Jetzt beruhige dich.“

    Doch das Nervensystem lässt sich nicht über Worte steuern.
    Es reagiert auf Körperempfindungen, auf Atem, Rhythmus, Berührung und Langsamkeit.

    Wenn das Nervensystem im Alarmmodus ist:

       

        • bleibt der Atem flach

        • Muskeln halten Spannung

        • Gedanken kreisen

        • Erholung fühlt sich unerreichbar an

      NeuroYoga setzt genau hier an: über den Körper – nicht über den Verstand.

      NeuroYoga & Yin Yoga – eine kraftvolle Verbindung

      In meinen NeuroYoga-Stunden arbeite ich bewusst mit Yin Yoga.

      Yin Yoga wirkt direkt auf:

         

          • Faszien

          • tiefliegende Muskelstrukturen

          • das parasympathische Nervensystem

        Die Haltungen werden mehrere Minuten gehalten, ohne Kraft, ohne Druck.

        So entsteht ein Raum, in dem der Körper langsam loslassen darf.

        Viele Teilnehmerinnen berichten:

           

            • tieferen Schlaf

            • weniger innere Unruhe

            • ein Gefühl von „wieder im Körper ankommen“

          NeuroYoga für Stress, Erschöpfung und innere Unruhe

          NeuroYoga kann besonders unterstützend sein bei:

             

              • chronischem Stress

              • innerer Unruhe oder Nervosität

              • Schlafproblemen

              • emotionaler Erschöpfung

              • dem Gefühl, ständig „unter Strom“ zu stehen

            Dabei ersetzt NeuroYoga keine Therapie – kann aber eine wertvolle, regulierende Begleitung sein.

            Nicht durch mehr Tun, sondern durch bewusstes Sein.

            Eine Einladung zur Entspannung von Kopf bis Fuß

            In meinen NeuroYoga-Stunden im Care Club entsteht ein geschützter Raum, in dem du nichts leisten musst.

            Du darfst:

               

                • langsamer werden

                • Spannung abgeben

                • deinem Körper zuhören

              NeuroYoga ist kein weiterer Punkt auf deiner To-do-Liste.
              Es ist eine Rückkehr.

              Zu deinem Körper.
              Zu deinem Atem.
              Zu innerer Ruhe.

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              Wie Yin Yoga bei Ängsten helfen kann – ein persönlicher Blick auf die sanfte Praxis https://manueladrewen.de/blog/wie-yin-yoga-bei-aengsten-helfen-kann-ein-persoenlicher-blick-auf-die-sanfte-praxis/ Thu, 11 Dec 2025 20:36:00 +0000 https://manueladrewen.de/?p=1440 Angst zeigt sich bei jedem Menschen anders – manchmal leise und unterschwellig, manchmal so präsent, dass sie den Alltag beeinflusst. Yin Yoga wurde für mich zu einer Praxis, die mir half, wieder einen Zugang zu Ruhe und innerer Stabilität zu finden. Die sanften Haltungen, das lange Verweilen und die bewusste Atmung wirken auf einer Ebene, die weit über das rein Körperliche hinausgeht.

              In diesem Beitrag teile ich nicht nur, warum Yin Yoga bei Ängsten so unterstützend sein kann, sondern gebe dir auch eine konkrete Übung sowie eine Reflexionsfrage mit, die du direkt in deinen Alltag integrieren kannst.


              Was Yin Yoga so besonders macht

              Beim Yin Yoga gibt es kein Leistungsdenken. Die Positionen werden passiv gehalten, oft unterstützt durch Kissen oder Decken. Dadurch sinkt der Körper langsam und ohne Druck in die Haltung hinein. Dieses Loslassen – körperlich wie mental – ist es, was die Praxis so wertvoll macht.


              Warum Yin Yoga bei Ängsten wirkt

              1. Es beruhigt das Nervensystem

              Durch langes Verweilen in ruhigen Positionen wird der Parasympathikus aktiviert. Der Atem vertieft sich, der Herzschlag wird ruhiger – ein Zustand, den viele Menschen mit Angst kaum noch spüren können.

              2. Der Atem findet zurück in seine natürliche Tiefe

              Angst macht den Atem flach und schnell. Im Yin Yoga entsteht Raum, um wieder weicher, tiefer und bewusster zu atmen. Allein das verändert die innere Stimmung spürbar.

              3. Emotionale Anspannung kann sich lösen

              In den Faszien speichern wir Stress und innere Anspannung. Das sanfte Halten der Haltungen ermöglicht ein Schmelzen dieser Spannungen, das oft auch emotional spürbar wird.

              4. Achtsamkeit unterbricht Gedankenspiralen

              Yin Yoga lädt dazu ein, im Körper präsent zu sein. Die Beobachtung von Empfindungen, Atem und Gedanken schafft Abstand zu inneren Dramen – ein Schritt, der Ängste oft deutlich abschwächt.

              5. Die Praxis erdet und vermittelt Sicherheit

              Bodennähe und ruhige Übergänge geben ein Gefühl von Stabilität. Viele Angstzustände gehen mit einem Gefühl von „den Boden unter den Füßen verlieren“ einher – Yin Yoga bringt diesen Boden zurück.

              Kindhaltung (Balasana)

              Balasana ist eine der beruhigendsten Haltungen im Yin Yoga. Sie vermittelt Geborgenheit, weckt das Gefühl von Sicherheit und lässt den Atem ganz natürlich in den Rücken fließen.

              So übst du Balasana:

              1. Knie dich auf die Matte und setze dich auf deine Fersen.
              2. Öffne die Knie leicht oder weit – je nachdem, was sich für deinen Körper angenehmer anfühlt.
              3. Lege den Oberkörper nach vorne und stütze ihn, wenn du möchtest, auf einem Bolster oder einem Kissen ab.
              4. Lass die Stirn auf der Unterlage ruhen, um dein Nervensystem zusätzlich zu beruhigen.
              5. Die Arme kannst du nach vorne ausgestreckt oder neben dem Körper ablegen.
              6. Verweile 3–5 Minuten und nimm wahr, wie der Atem entlang der Wirbelsäule ein- und ausströmt.
              7. Komm langsam zurück nach oben und spüre nach.

              Warum gerade diese Haltung so hilfreich ist:
              Balasana bringt den Körper in eine schützende, geborgene Position. Die Nähe zum Boden vermittelt Sicherheit, und der Druck der Stirn auf die Unterlage wirkt regulierend auf das Nervensystem. Viele empfinden nach dieser Haltung eine deutlich spürbare innere Entlastung.

              Möchtest Du es mal probieren? Dann lade ich Dich zu Deiner ersten Einheit ein:

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