Ziel: Atem als direkter Zugang zu Ruhe und Fokus.
Wenn du gerade unruhig bist: Das ist kein Fehler, das ist Schutz. Wir arbeiten freundlich damit.
Du musst nicht perfekt atmen. Schon ein bisschen langsamer und weicher kann viel verändern.
Wenn du merkst, du hältst irgendwo fest: stell dir vor, du gibst genau dort 10% ab.
So machst du es:
Richte dich so ein, dass du dich sicher und bequem fühlst. Wenn du ein Kissen brauchst: nimm es.
Eine Hand auf Bauch oder Herz. Sitz bequem. Du darfst die Augen offen lassen, wenn das beruhigender ist.
Atme im Rhythmus 4-4-4-4. Weniger Luft – mehr Ruhe. Du darfst die Augen offen lassen, wenn das beruhigender ist.
Lass den Atem frei. Spür, was ruhiger geworden ist. Du darfst die Augen offen lassen, wenn das beruhigender ist.
Bleib dann für ein paar Atemzüge still. Zähl innerlich 6 lange Ausatmungen – ohne dich zu stressen.
Löse langsam auf. Beweg dich wie in Zeitlupe und spür direkt danach kurz nach.
Und dann: ein kleines inneres Nicken. Genug für heute.
Wichtig:
Bei Schwindel: Tempo rausnehmen, Pause machen.
Du kannst diese Übung auch zwischendurch im Alltag nutzen – 5 Minuten reichen oft schon.